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 Reisebericht  -  Tipps zur Vorbereitung 

 
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3.03.2005 Kauri Wälder bei Waipoua.

Die Straße schlängelt sich durch einen wunderschönen Urwald und man bekommt das Gefühl, das jeden Moment ein Dinosaurier durchs Gebüsch kommt. So stelle ich mir die Kreidezeit vor 70 Mio. Jahren vor.

Da wir von Süden anreisen, kommt man zuerst zu einem Lookout, den man nach einer ca. 5 minütigen Schotterauffahrt erreicht. Von dort hat man einen tollen Überblick über die Wälder und wünscht sich von oben hineinzuspringen, um mittendrin zu stehen.

Von dort kann man eine 1 stündige (hin und zurück) Wanderung zum Visitors Center machen. Man kann aber auch hinfahren.Das Visitors Center befindet sich ca. 5 Minuten weiter nördlich auf dem SH12.

Es ist schön eingerichtet und man kann die üblichen Souvenirs kaufen. Wir haben dort eine Sternenkarte des Südsternhimmels gekauft (NZ$ 10), die wir in Deutschland nicht bekommen haben. Wir haben hier außerhalb der Städte einen genialen Sternenhimmel. Man kann sogar Sternenhaufen (Gr. und Kl. Maghellansche Wolken) mir bloßem Auge klar ausmachen.

Weiter nördlich findet man dann einen kleinen Rundweg zu den "Four Sisters" und dem "Ta Matua Ngahere" (Vater des Waldes) dem zweitältesten Baum in NZ (ca. 30m hoch). Das sind sehr eindrucksvolle Bäume, doch der größte folgt noch. Man fährt einfach noch ein paar Kilometer nördlich und kommt zu einem 5 Minutenmarsch zum ehrwürdigen "Tane Mahuta", dem Gott des Waldes. Er ist ca. 2000 Jahre alt und über 50m hoch. Es wird vermutet, dass er zu Lebzeiten Jesu aus dem Samen gekeimt ist. Unglaublich!

Die Rückfahrt nach Auckland zum Abholen unseres richtigen Vans gestaltete sich dann auch unglaublich. Der Motor fing nämlich an zu kochen. Wir mussten eine Zwangspause einlegen um den Motor abkühlen zu lassen. Danach konnten wir feststellen, dass kein Wasser mehr im Kühler war. Unsere letzten Wasserreserven wurden in Kühlwasser umfunktioniert. Und weiter ging's - bis zur nächsten Ortschaft (Mamaranui). Dort kochte der Motor schon wieder.

Zum Glück fanden wir einen Hof, von dem aus wir beim AA (NZ's ADAC) anrufen konnten. Der kam dann gegen 22:00 kippte noch mal Wasser auf und lotste uns zu seiner Werkstatt, wo wir dann übernachteten.

 
 
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