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 Reisebericht  -  Tipps zur Vorbereitung 

 
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27.03.2005 Robben vor Kaikoura

Nachdem Kirsten heute früh mit der Fähre Richtung Wellington und damit Richtung Heimat abgefahren ist, nutzen wir die Duchen und die Waschmaschinen direkt am Ferry Landing.

Gegen Mittag fahren wir auf dem sehr gut zu fahrenden SH 1 Richtung Christchurch. Unterwegs finden sich links und rechts der Strasse sehr kahle und interessant anzusehende Formationen aus den Ablagerungen der weiter südwestlich liegenden "Kaikoura Range". Man fährt durch bergiges Weideland. Wo der Mensch hier eingegriffen hat schlägt sofort die Erosion zu. Ab der Mitte der Strecke (insg. ca. 160 km) fährt man wieder direkt am Meer.

Ca. 20km südlich von Blenheim, direkt hinter Seddon geben wir dem Drängen der Kinder nach dem Ostereiersuchen endlich nach. Wir fahren zur "Dominion Saltlake Ltd.", einer großen Salzfabrik am "Lake Grassmere", einem riesigen, seichten Salzsee. Hier wird ein Großteil des Neuseeländischen Tafelsalzes gewonnen. Ich mache noch ein Panorama über die sehr verschiedenfarbigen (rot, weiss, grün) Salzbecken.

Das war knappBei ca. 90km südlich Blenheim machen wir am "Kekerengu Point" einen Halt. Es gibt hier ein tolles Café mit einem tollen Blick auf das Meer und den schwarzen Strand.

Dort mache ich auf der, den SH 1 begleitenden, Bahnschiene liegend ein Foto. Ein dumpfes Grollen gefolgt von einem bösen Hupen läst mich einen Sprung ins Gebüsch machen, kurz bevor ein imposanter Güterzug ca. 2m an mir vorbeirauscht. Das war echt knapp.

 

Die Robbenkolonie

Einige Kilometer weiter kann man direkt an der Strasse Neuseelands größte Robbenkolonie beobachten. An der Küste lümmeln sich die Robben teilweise nur 5-10m von der Strasse entfernt die Robben. Das ist wie im Tierpark, nur gibt es hier keine Zäune. Das ist echt toll. Das Licht ist zwar nicht mehr so toll, aber ich probiere trotzdem zum ersten Mal richtig den Bildstabilisator meines 80-400 Objektivs aus. Es ist echt toll regelrechte Portraitaufnahmen der aktiven oder meistens dösenden Robben zu machen. Eine kleine Robbe kommt plötzlich immer weiter auf uns zu geklettert. Sie sieht in mir mit meiner schwarzen Jacke wohl einen der Ihren. Ca. 5 m vor uns hat die Kleine aber dann doch ihren Irrtum erkannt und drehte um. Sie knabberte noch ein wenig verlegen am Gras herum, wohl um uns zu zeigen, dass sie sowieso hier hoch klettern wollte ;)

Wir beschließen hier zu übernachten, um die Tiere noch mal im Morgenlicht zu beobachten. So werden wir erst am Montag in Kaikoura ankommen. Hoffentlich hält sich das Wetter.

Direkt an der Küste finden wir einen tollen Platz auf einer Landzunge, die obwohl nur ca. 50m breit ungefähr 150m ins Meer ragt.

 
 
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