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 Reisebericht  -  Tipps zur Vorbereitung 

 
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19.03.2005 Taranaki

Nebel am TaranakiRegen! Vom Taranaki ist nichts, aber auch gar nichts zu sehen. Super Sonnenaufgang.

Wir entscheiden uns aber trotzdem dafür, hoch nach "East Egmont" zu fahren um den "Curtis Falls Track" zu machen. Da soll eine schöne Wanderung sein, mit Wasserfall, Wanderung am Fluss und allem drum und dran. 3.5 Stunden und ca. 120 Höhenmeter. Also absolut kindertauglich.

Den ganzen Weg hoch fuhren wir in dickem Nebel mit dem Messer zwischen den Zähnen: "Es wird noch sonnig, East Egmont liegt oberhalb der Wolken".

Versehentlich fuhr ich aber an East Egmont, was eigentlich nur ein Parkplatz ist vorbei weiter bis zum "Stratford Plateau" auf ca. 1175m. Und wir waren nicht oberhalb der Wolken. :(

Mauna TaranakiWir waren wirklich am überlegen zurückzufahren. Ich suchte den Taranaki Richtung NE im Nebel aber dann sagte Kirsten: "Schau mal da hinten kommt die Sonne raus". Ich schaue mich um und sehe die Sonne. Schön, wenigstens was. Dann drehe ich mich um und - da ist Er. Zum greifen nahe, der Mount Egmont/ Taranaki. Yeah. Es ziehen zwar immer wieder Wolken vorbei, aber der Berg zeigt sich immer wieder vor einem strahlend blauen Himmel. Wir sind alle schwer begeistert. Wir hatten nicht erwartet, so nahe zu sein.

Wir wanderten ein Stück auf dem "Around the Mountain Circuit" hoch zum Skihang des "Manganui Skifield" auf 1300m. Die Wanderung dauert ca. 2,5 Stunden (hin und zurück) und geht über schmale Wege und Geröllfelder, immer wieder vorbei an Warnschildern, wie gefährlich der Weg ist. Der Berg zeigt sich immer wieder in strahlendem Sonnenschein von verschiednen Seiten. Es ist einfach wunderbar.

Mt. EgmontUnterwegs werden fleißig Steine gesammelt - vulkanische Bomben mit tollen Feldspäten und Pyroxenen. Die werden uns beim Rückflug wegen Ultraübergepäck verhaften.

Oben bei der Skihütte machen wir einen kurzen Stopp und genießen den Anblick des Berges direkt vor uns. Dann machen wir uns auf den Rückweg. Wir wollen noch zu den "Dawson Falls" wandern. Auf dem Rückweg beginnt es aber zu regnen. Vom Taranaki ist nun nichts mehr zu sehen. Wir haben genau die richtige Zeit für die Wanderung erwischt.

Nachmittags fahren dann weiter nach Wanganui. Wir wollen ins dortige Visitors Center um in Internet die Wetterlage im "Togariro Nationalpark" zu checken, kommen aber leider zu spät. So tauschen wir in einem kleinen Camper Park NZ $ 5,00 gegen einen vollen Frischwasser- und einen leeren Greywater-Tank und fahren zum Übernachten ein Stück den Wanganui-River hinauf. Wir finden eine tolle Stelle direkt am Fluss und bekommen zum Abendbrot noch einen gigantischen Sonnenuntergang "serviert".

Mal sehen, was der Wetterdienst für die kommenden Tage für die zentrale Nordinsel sagt.

 
 
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