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 Reisebericht  -  Tipps zur Vorbereitung 

 
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18.03.2005 Piripiri Caves und Manganui Road

Da wir in der letzten Nacht erst nach Sonnenuntergang einen Schlafplatz gefunden haben, bemerkten wir erst am nächsten Tag, dass wir mitten im Nirgenwo direkt vor der Piripiri Primary School geparkt hatten. Wir fragen die gerade kommende Lehrerin nach dem Strassenzustand und bekommen keine ermutigende Antwort. Doch zunächst ist die Strasse ganz ok.

Fossilisierte Austern in der PiriPiri HöhleWir besuchen die PiriPiri Caves und finden tatsächlich mit einer Taschenlampe an der Höhlendecke versteinerte Austern.

Die Fahrt über die Manganui Road ist zwar eine ziemliche Gravelroad-Rumpelei mit vielen Baustellen aber dafür mit tollen Ausblicken. Unterwegs machen wir an einer Schleife des Manganui River eine Mittagspause und stehen in einem Paradies voll von versteinerten Muscheln. Das ganze Bachbett ist gefüllt mit Fossilien. Das ist ein Traum.

Schafe unterm KauriEin paar Kilometer weiter sehen wir auch ein tolles Motiv: Schafe unterm Kauri - typischer geht's schon fast nicht.

Unterwegs tauschten wir mit entgegenkommenden immer die Neuigkeiten über die Strecke aus.

Bei Awakino kommen wir auf den SH 3 am gigantischen schwarzen Strand von "Tongaporutu" vorbei. So was erlebt man wahrscheinlich nur auf solchen Nebenstrecken.

 

Weiter bei "Urenui" wollen wir die "Three Sisters" ansehen. Vermutlich drei Felsnadeln direkt vor der Küste. Man kann diese nur bei Ebbe zu Fuß erreichen. Leider kamen wie bei gerade einsetzender Flut an. So konnten wir nur ein Stückchen laufen. Dafür fanden wir die Küste aus einer Abfolge von Tiefseetonen aufgebaut, die normalerweise in x000 m Tiefe entstehen, hier aber an der Oberfläche anstanden und ins Landesinnere anstiegen. Der Knüller war aber, als ich eine in den Ton eingebetete und versteinerte, aber perfekt erhaltene Schnecke fand. Dann mussten wir aber umkehren, da uns das Wasser schon bis zu den Knien reichte. Andrea hat sich noch etwas vom kohlrabenschwarzen Sand eingepackt, dann ging's weiter Richtung "Taranaki".

 

TaranakiKurz vor New Plymouth zeigte ER sich dann kurzzeitig, als die Wolkendecke aufriss. Ich rechts ran und Fotos geschossen. Der Dunst verhinderte jedoch richtig gute Bilder. Mal sehen was noch kommt.

In New Plymouth gingen wir nur einkaufen. Andrea ist immer auf der Suche nach "New World" Einkaufsmärkten, da es dort und nur dort einigermaßen gutes Brot (italienisch gewürztes Pseudo-Foccacia) gibt.

Zuerst wollten wir direkt am Strand mitten in der Stadt überachten. Mir war das aber dann doch zu blöd, also nur Abendbrot am Strand gemacht und neidisch auf die direkt an der Wasserlinie stehenden Häuser geschielt.

Da ich den Taranaki unbedingt im Sonnenaufgang sehen wollte fuhren wir noch in der Nacht auf dem SH 45 weiter nach Süden bis Opunake und von dort über die "Eltham RD" bis nach Eltham und dann nach Norden auf dem SH 3 bis kurz vor Stratford.

Dort wollte ich den Taranaki dann im genialen Licht des Sonnenaufgangs fotografieren.

Es war eine laute Nacht am vielbefahrenen SH3, aber dafür stand mir ja ein toller Sonnenaufgang bevor. Und dann kam der Morgen.

 
 
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